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Das Quietscheentchen - Ein Kult der niemals ausstirbt

Neben (fast) jeder Badewanne stehen sie: Kleine gelbe Wesen mit blauen Augen und unnatürlich roten Schnäbeln. Wer die Quietscheentchen erfunden hat? Ich war es jedenfalls nicht, obwohl mein Spitzname Quietscheentchen ist.

Diese Quietscheentchen sind für viele verschiedene Dinge zu gebrauchen, sie schwimmen mit dir in der Badewanne (so fern du badest und auch eines besitzt), sie hören dir zu und widersprechen nicht, allgemein sind sie gute Tröster und durchaus auch mal ein seelischer Mülleimer.

Quietscheentchen sind etwas wundervolles, manche Menschen lieben das Geräusch, das ertönt, sobald man die Ente zusammendrückt. Solche Menschen gibt es auch in unserer Schülerzeitung, aber ohne sie wäre ich erstens nicht zu meinem Spitznamen gekommen und zweitens wäre es in den Sitzungen sehr langweilig.

Aber nun wieder zu den Quietscheentchen. Wenn man einmal eines hat, kommt man nicht mehr davon weg, mir geht es jedenfalls so.

Manche Menschen haben es sogar zum Hobby gemacht, kleine Quietscheentchen zu sammeln. Auch so einer sitzt in unserer Schülerzeitung.

Du siehst also, unsere Schülerzeitung ist keineswegs ein lahmer Haufen, sie steckt voller netter Leute mit den unterschiedlichsten Vorlieben, wie gesagt, manche machen sich einen Spaß daraus, mich in die Seite zu pieksen, und da ich sehr kitzelig bin quietsche ich dann auch immer.

Jetzt wäre sogar schon geklärt, woher ich meinen Spitznamen habe, und ich bin das einzig lebende Exemplar, darauf kann ich stolz sein, oder?

Viele Grüße noch, Dein Quietscheentche

 

von Julia am 7. Mär 2009